Gerade zur Weihnachtszeit sind die Walnüsse von Walnussbäumen ein hochgenuss und ein Sinnbild für Weihnachten

Die echte Walnuss (Juglans regia) gehört zu der Gattung der Juglandeen, stammt aus der Familie der Walnussgewächse (Juglandaceae) und ist ein immergrüner Laubbaum. In der Umgangssprache wird er nur als Walnussbaum oder verkürzt nur Walnuss genannt. In der Schweiz ist die echte Wallnuss als Baumnuss bekannt.
Als die „Griechische Nuss“ wird er in Russland bezeichnet, dagegen stammt der manchmal verwendete Begriff „Persische Walnuss“ aus dem Englischen.
Aufgrund der wirtschaftlichen Verwendung seiner Früchte, der Walnuss, ist der Baum weitverbreitet bekannt.

Der Walnussbaum erreicht eine Höhe von 15 bis 25 Meter zum Teil auch bis 30 Meter. Mit etwa 60 bis 80 Jahren endet das Höhenwachstum. Der Baum erreicht ein Alter von 150 bis 160 Jahren.
Er verfügt über ein tiefes wurzelndes Pfahl-Herzwurzelsystem und bildet im laufe der Jahre, bei Freistand eine breite Krone. Die Rinde des jungen Baumes ist aschgrau und glatt, dagegen entwickelt sie sich im Alter zu einer tiefrissigen, dunkel- bis schwarzgrauen Borke.
Die Walnuss ist im Frühjahr der letzte Laubbaum der ergrünt und im Herbst einer der Ersten der seine Blätter abwirft. Die Laubblätter erzeugen beim Zerreiben einen aromatischen Duft.
Ab einem Alter von 10 – 20 Jahren beginnt der Baum Walnüsse zu tragen, jedoch erst ab dem vierten Jahrzehnt erzielt der Walnussbaum gute Erträge, dabei ist der Standort und die Sorte von wesentlicher Bedeutung. Das Wetter spielt eine wesentliche Rolle bei der Fruchtung, jedoch gehen die Erträge im Alter zurück. Die Bäume leiden wie die meisten Obstbäume an Alternanz.

Da die Bäume weitausladen werden, ist dies bei der Pflanzung zu beachten. Sie wachsen in nahezu jedem Boden und sind nicht anspruchsvoll. Böden die über wenig Nährstoffe verfügen sollten einmal im Jahr (März) Volldünger erhalten, der Stickstoffereich ist. In den ersten Jahren sollte der junge Walnussbaum regelmäßig gegossen werden. Geschnitten wir er zum Aufbau der Krone nach der Ernte. Dabei bleiben 3- 4 Leitäste stehen.