Sauerkirschen – Sauerkirsche – Sauerkirschbaum

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Sauerkirschen im Garten tragen zum allgemeinen Wohlbefinden bei

Der botanische Name der Sauerkirsche ist Prunus cerasus und sie ist eine Pflanzenart der Rosengewächse. Die Sauerkirsche hat harte und kleine Blätter sowie einen säuerlichen Geschmack.

Grundsätzlich werden die verschiedenen Sorten der Sauerkirsche in Morellen und Amarellen unterschieden. Bekannt ist die Sorte Schattenmorelle, eine recht große Kirsche die schwarzrot glänzend ist. Die Sauerkirsche ist sehr anspruchslos gegenüber ihrem Standort. Sie benötigt allerdings die direkte Sonneneinstrahlung für ein gutes Wachstum. Der Boden sollte nicht zu kalt und nicht zu undurchlässig sein, da sonst ein vorzeitiger Fruchtfall zu befürchten ist. Auch im Bezug auf die Düngung ist ein einmaliges Düngen mit Kompost pro Jahr ausreichend. Auch im Bezug auf die Bewässerung müssen keine Besonderheiten berücksichtigt werden. Wichtig ist allerdings der Instandhaltungsschnitt, der nach der Ernte erfolgte. Die fruchttragenden Triebe werden bis auf die Jungtriebe zurückgeschnitten.

Anbauen sollte man Sauerkirschen im Herbst. Hierzu wird ein Loch gegraben, welches etwas größer als der Wurzelballen ist. Der Baum wird eingepflanzt, mit Pfählen fixiert und das Loch wieder zugeschüttet.

Die Sauerkirsche kann meist im Juli geerntet werden. Der genaue Termin hängt von der Kirschsorte ab und kann einfach durch probieren herausgefunden werden. Sind die Früchte saftig, sind sie reif und sollten dann auch gepflückt werden. Bei der Sauerkirscherente gibt es die sog. „sieben Kirschwochen“, die je nach Region und Witterung in der Zeit von Ende Mai bis Mitte August andauern. Bei der Ernte sollte immer der Stiel der Sauerkirsche mit abgepflückt werden. Dadurch bekommt die Frucht keine Verletzungen und kann sich länger halten. Ansonsten sind Sauerkrischen nicht lange haltbar, außer man kocht sie ein oder verarbeitet sie zu Marmelade.

Sauerkirschen und damit die Schattenmorelle sind Kleinbäume, die durch Veredelung vermehrt werden. Dabei richtet sich die spätere Breite und Höhe des Baumes nach der Unterlage, auf der veredelt wird. Diese kann man in ganz speziellen Baumschulen erwerben.

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