Kalanchoe – Flammendes Käthchen

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Die Kalanchoe blossfeldiana ist bei uns unter dem Namen Flammendes Käthchen bekannt

Bei der Kalanchoe handelt es sich um eine Pflanze die zur Familie der Dickblattgewächse gehört. Unterteilt ist die in die Sektionen Kalanchoe und Bryophyllum und ist vor allem in den tropischen Gebieten in Afrika und Asien verbreitet. Ursprünglich stammt die Kanachoe aus Madagaskar und ist hier an den Rändern von Laubwäldern zu finden. Es gibt eine ganze Reihe von verschiedenen Kanachoe, von denen vor allem das „Flammende Käthchen“ und die „Goethe-Pflanze“ bekannt sind.

Der perfekte Standort für die Kanachoe ist hell und halbschattig. Die pralle Sonne kann diese Pflanze nicht sehr gut vertragen. Bei Temperaturen von 15 bis 20 Grad Celsius fühlt sie sich am wohlsten. Auch mit der Bewässerung sollte man vorsichtig sein, denn zuviel Wasser bekommt dieser Pflanze nicht besonders gut. Staunässe ist daher auch unbedingt zu vermeiden. Sehr empfehlenswert ist eine Düngung alle zwei bis vier Wochen. Dabei bietet sich vor allem Kakteendünger oder Grünpflanzendünger in einer schwächeren Konzentration als die Herstellerangaben an. Zur Überwinterung sollte die Kanachoe nicht wärmer als zwölf bis 15 Grad Celsius stehen.

Am einfachsten vermehrt man die Kanachoe durch Kopfstecklinge. So wird einfach ein Zweig abgeschnitten und in einen Blumentopf mit qualitativ hochwertiger Anzuchterde gegeben. Die Pflanzen werden dann gut angedrückt und angegossen. Dann sollten sie an einem hellen und warmen, aber nicht zu sonnigen Ort stehen. Nach vier bis acht Wichen ist der Steckling angewachsen und kann einige Monate später in einen Kübel auf der Terrasse oder dem Balkon gepflanzt werden.

Während diese Pflanze bei uns oftmals als Kübelpflanze die Terrasse oder den Balkon ziert, wird sie in Indien als ein Mittel gegen Cholera eingesetzt. Ihr werden stark abführende Wirkweisen zugesprochen. In Madagaskar, ihrer ursprünglichen Heimat setzt man sie gegen Rheuma ein.

Daneben ist es interessant zu wissen, dass die Kalanchoe robusta in der roten Liste der gefährdeten Arten geführt wird.

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