Die Hainbuche kann sowohl als Laubbaum als auch als Hainbuchenhecke eingesetzt werden

Die Hainbuchenhecke, Carpinus betulus, zählt zu den einheimischen Laubbäumen. Sie kann entweder als Baum oder Hecke gepflanzt werden, die sie gut zuzuschneiden ist. Zwar hat sie keine auffälligen Blüten, aber da sie im Laufe jeder Jahreszeit ihre Blattfarbe ändert, bietet sie doch einen gewissen Reiz, zumal sie im Winter nicht komplett ihr Blattwerk verliert.

Als Hecke bietet die Hainbuche noch weitere Vorteile. Richtig gepflanzt, d.h. mit einem Abstand von 50 bis 80 cm, je nach Größe, wachsen sie zu einer dichten, undurchdringlichen Hecke heran. Sie sind pflegeleicht, gut zuzuschneiden und können bis zu vier Meter hoch werden. Im Frühsommer sind sie außerdem ein beliebter Nistplatz von Vögeln, dies sollte man in Bezug auf den gewählten Zeitpunkt des Zuschnitts beachten.

Die Pflanzzeit liegt zwischen Mitte Oktober und Mitte November und die Pflanzen sollten mindestens eine Größe von 80 cm erreicht haben. Nachdem sie eingesetzt wurden, müssen sie gut gewässert und angedrückt werden. Dann sollte die Hainbuchen um etwa die Hälfte zugeschnitten werden, damit im Frühjahr viele Triebe wachsen können, außerdem wird die Hecke so dichter. Danach muss sie zweimal pro Jahr zugeschnitten werden. Zunächst ab Mitte Juni, aus Rücksicht auf die Vögel, und dann nochmals im Herbst. Der Beschnitt muss kräftig sein und sollte sich nach oben verjüngen, da man so eine größere Dichte erreichen kann. Der Zuschnitt sollte bei hohen Temperaturen vermieden werden, da die Schnittstellen sonst verbrennen könnten.

Hainbuchen mögen mäßig sauren Boden, sind aber diesbezüglich nicht empfindlich. Beachten muss man hingegen die ausreichende Bewässerung, auch im Winter, um ein Austrocknen zu verhindern.

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