Durch das langlebige und stabile Holz wird die Eiche auch als Königin der Bäume bezeichnet

Eichen (botanisch: Quercus) gehören weltweit mit bis zu 45 m Höhe zu den hoch gewachsensten Laubbäumen, weshalb sie oft „König der Bäume“ genannt werden.
Auf der Erde gibt es etwa 600 bekannte Eichengattungen, die in Deutschland am bekannteste Art ist die Stieleiche.
Neben der Buche gehört sie hier zu den meist verbreitetsten Laubbaumgattungen.
Die meisten Quercus finden sich in Amerika. Die Bäume wachsen meistens in Mischwäldern.
Die Bäume werden von einigen hundert bis hin zu tausend Jahren alt.
Charakteristisch für die Eiche ist ihr knorriger, harter Stamm, an welchem schon wenige Meter über dem tief in der Erde verwucherten Wurzelbereich die ersten breit ausladenden Äste sprießen, um sich in der Krone zu einem dichten Laubdach zusammenzufinden.
Ein weiteres Merkmal der Eiche sind ihre wechselständigen, buchtig gelappten Blätter, welche im Winter ausfallen, um im Frühling neu zu wachsen.
Das Holz der Eiche zählt zu den wertvollen Hartholzen und wird z.b. für die Herstellung von Fußböden und Tischplatten verwendet.
Nach etwa 60 Jahren blüht sie (im April und im Mai)) zum ersten Mal auf. Daraus entsteht (im Oktober) die nussartige Frucht des Quercus, die Eichel. Sie sitzt in einem „hütchenförmigen“ Halbkreis (Cupula). Die Früchte sind aufgrund verschiedener in ihr enthaltener Bitter- und Gerbstoffe giftig und können bei Verzehr zu Reizungen der Magenschleimhaut führen. Von Schweinen jedoch werden sie gerne verzehrt. Durch das ausgiebige Einlegen in Wasser können die Giftstoffe entfernt und die Eichel als Mehl- oder auch als Kaffeeersatz dienen.
Die Gerbstoffe sind überall im Eichenbaum enthalten, so auch in der Rinde. Da Gerbstoff eine zusammenziehende Wirkung hat, wird die Rinde häufig zu einem Tee verarbeitet (hierzu wird zerkleinerte Rinde zusammen mit Wasser aufgekocht, wobei die Giftstoffe verdünsten) und zur Heilung von verschiedenen, oft schlecht heilenden Wunden sowie zur inneren Anwendung, z.b. gegen Durchfall, verwendet.
Aus den Blüten der Eiche wird der bekannte Bachblüten- Tee hergestellt, welcher laut eines esoterischen Grundgedankens das emotionale Gleichgewicht stärken oder wiederherstellen soll.