Garten - Haus
HomeFloraPflanzenschutzGartengestaltung

Hauptmenü

  • Startseite
  • Pflanzenaufbau
  • Pflanzenernährung
  • Pflege
  • Vermehrung
  • Zubehör

 

Vegetative Vermehrung

Die vegetative Vermehrung und Ihre verschiedenen Vermehrungsarten

Die vegetative Vermehrung ist eine ungeschlechtliche Vermehrung von Pflanzen mit Hilfe von Pflanzenteilen. Sie beruht auf der Fähigkeit der Totipontenz. Dieser Begriff sagt aus, dass eine einzelne Zelle in der Lage ist einen kompletten Organismus zu bilden. Daher ist es bei Pflanzen möglich, dass bereits Teilungsunfähige Zellen wieder die Fähigkeit der Zellteilung erlangen und somit zu unspezialisierten Zellen zu werden. Der Vorteil daran ist, dass so nun jede neue Zelle in der Lage zum Beispiel das Wurzelgewebe neu zu Bilden. Allein durch diesen Prozess kann ein Blattsteckling zum Beispiel wieder Bewurzeln. Das Wachstum und die Bildung neuer Wurzeln beruht also einzig und allein auf der Basis der Zellteilung auch Mitose genannt.
Die vegetative Vermehrung ist ein Phänomen, welches sich die Natur bedient. So können aus heruntergefallenen Blättern oder Ästen neue Pflanzen heranwachsen und somit große Mengen an Nachkommen produziert werden.Auch bei der künstlichen Vermehrung wird diese Vermehrungsart sehr gerne angewendet. So können aus einer Pflanze eine Vielzahl an Stecklingen entnommen werden und somit auch viele Nachkommen produziert werden. Die Mutterpflanze regeneriert sich und kann somit im nächsten Zyklus wieder als Pflanzenmaterialspender dienen. Es werden also Teile der Mutterpflanze zur Bewurzelung gebracht. Bei der vegetativen Vermehrung findet so kein Austausch von genetischem Material statt. Es handelt sich also bei der neuen Pflanze um einen Klon, welcher die Identischen Eigenschaften und auch das Aussehen der Mutterpflanze besitzt. Es kann jedoch auf diese Weise keine Anpassung an die Umwelt erfolgen, da die Pflanze keine neuen Eigenschaften andere Arten erhält und das Erbgut unverändert bleibt.

Bei dieser Vermehrungsart kann jedoch die gleiche Menge an Pflanzen wie bei der generativen Vermehrung nur unter Einsatz sehr großer Mutterpflanzbestände erreicht werden. Deren Pflege ist sehr Intensiv, da diese nach Möglichkeit krankheits frei sein müssen, da auf dem vegetativen Weg Krankheiten einfacher zu Übertragen sind, aufgrund von Wunden oder vorhandenen Befalls. Jedoch sind diese Pflanzen alle einheitlich und so wird eine Uniformität gewährleistet.

Es gibt viele verschiedene Formen der vegetativen Vermehrung
  • Ableger
  • Absenker
  • Ausläufer
  • Knollen
  • Knospung
  • Zwiebeln
  • Sprossteilung
  • In Vitro Vermehrung durch Meristeme
  • Stecklinge
  • Kopfstecklinge
  • Blattstecklinge
  • Sprossstecklinge

Weiter gibt es noch Arten der Vermehrung, welche nicht natürlichen Ursprung sind und auch nicht in der Natur praktiziert werden. Diese Methoden werden aktiv durch den Gärtner durchgeführt

  • Propfung
  • Verdelung

Kommentare

avatar Ronald Günther
+1
 
 
Ich hätte gern gewusst wie man Säulenpappeln vermehrt.
Vegetative vermehrung ist klar. Aber welches ist die beste Methode.
Vielen Dank im voraus.
R.G.
Dienstag, 11. Mai 2010, 20:55
Antworten
Name *
E-Mail (für Bestätigungen & Antworten)
Code   
ChronoComments by Joomla Professional Solutions
Kommentar abschicken
Abbrechen
avatar Evelin Helmdach
-1
 
 
Wer kann mir sagen, wie man eine Monstera durch Ableger weiterbringt. Meine Monstera ist so groß geworden, dass ich sie nicht mehr händeln kann.
Samstag, 24. Juli 2010, 12:43
Antworten
Name *
E-Mail (für Bestätigungen & Antworten)
Code   
ChronoComments by Joomla Professional Solutions
Kommentar abschicken
Abbrechen
avatar Jenny de Maus
-1
 
 
Wie sieht eigentlich die Quecke von ganzen aus wir lernen nähmlich die namen auf deutsch und botanisch aber wir haben nur so ein wurzelballen auf unseren bildern
Donnerstag, 26. August 2010, 13:42
Antworten
Name *
E-Mail (für Bestätigungen & Antworten)
Code   
ChronoComments by Joomla Professional Solutions
Kommentar abschicken
Abbrechen
avatar Roman
+2
 
 
Säulenpappeln sind an sich relativ anspruchslos. Das einizige Problem bei diesen Gewächsen ist, dass sie relativ starke Wurzeln schlagen und somit auch ganze Wasserrohre sprengen können. Die einfachste Vermehrungsart sind Stecklinge. Dabei musst Du einen etwas dünneren Zweig mit Durchmesser unter 1 cm wählen. Dieser sollte etwa 3-4 Augen (Knospen oder Knotenpunkte) besitzen. Abschneiden solltest Du ihn am besten Schräg unterhalb des 4 oder 5 Auges. Anschliessend in feuchte Erde oder zur Not auch in ein Wasserglas, dann aber mit etwas Dünger stellen und warten. Das bewurzeln kann locker 1 Monat dauern. Danach ziehst du die Säulenpappel im Topf vor. Ab einer größe von etwa 30-40 cm kann sie bedenkenlos ins Freiland überführt werden.
Samstag, 23. Oktober 2010, 12:42
Antworten
Name *
E-Mail (für Bestätigungen & Antworten)
Code   
ChronoComments by Joomla Professional Solutions
Kommentar abschicken
Abbrechen
avatar Roman
0
 
 
Monstera besitzen überlebsnwichtig e Luftwurzeln. Diese befinden sich an fast jeden neuen Trieb. Somit kann ein solcher Trieb von der Mutterpflanze entfernt werden und direkt in die Erde überführt werden. Der Umweg über ein Wasserglas ist auch möglich. Das Substart sollte feucht (nicht nass) gehalten werden um ein schnelles Anwurzeln zu ermöglichen. Die Luftwurzel sollte etwa ein cm oberhalb des Schnittes liegen. Etwas höher gelegen schadet auch nicht. Die Luftwurzel sollte vollständig von Substrat oder Wasser bedeckt sein.
Samstag, 23. Oktober 2010, 12:48
Antworten
Name *
E-Mail (für Bestätigungen & Antworten)
Code   
ChronoComments by Joomla Professional Solutions
Kommentar abschicken
Abbrechen
avatar Roman
-1
 
 
Eine Quecke ist eigentlich gesehen schon fast Unkraut und schwierig zu bekämofen, da sich das Zeug sehr schnell vermehrt. Findet man Quecken im Rasen oder im Beet wieder hilft eigentlich nur bei entdecken die chemische Keule Round Up. Umgraben nützt nur etwas, wenn die Raum um die Quecke großzügig ausghöhlt wird, da sich sonst das Unkraut stark verzweigt und schlimmer nach oben wächst als vorher.
Zu den Quecken verweise ich gern auf Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Quecken
Dort findest Du einen schematische Übersicht der Quecke.
Samstag, 23. Oktober 2010, 12:55
Antworten
Name *
E-Mail (für Bestätigungen & Antworten)
Code   
ChronoComments by Joomla Professional Solutions
Kommentar abschicken
Abbrechen
Name *
E-Mail (für Bestätigungen & Antworten)
Code   
ChronoComments by Joomla Professional Solutions
Kommentar abschicken
 

die 10 letzten Beiträge

  • Angebote im Internet richtig nutzen und Geld sparen
  • Satter Rabatt bei Gartenmöbeln und mehr
  • Pergola selber bauen
  • Kinderspielhaus Holz
  • Goldfische Haltung
  • Schlupfwespen - Schlupfwespe
  • Marienkäfer
  • Tomatenhaus selber bauen
  • Raubmilben
  • Heckenpflanzen schnellwachsend

die 10 beliebtesten Beiträge

  • Die pflanzliche Zelle
  • Vegetative Vermehrung
  • Pflege von Grünpflanzen
  • Pflanzengewebe
  • Spurenelemente
  • Okulation
  • Nährstoffe
  • Standort von Pflanzen - Standortbedingungen
  • Generative Vermehrung
  • Mineralischer Dünger



 
© 2008-2011 Gartus.de - Impressum