Gartenpupen Vergleich

Gartenpumpen dienen unterschiedlichen Zwecken. Sie können sowohl für die Bewässerung des Gartens eingesetzt werden, als auch für dessen Entwässerung. Typische Beispiele hierfür sind: Das leerpumpen von einem Schwimmbecken oder einer Regentonne oder das Abpumpen von Grundwasser aus Brunnen oder Zisternen. Sie werden gerne für folgende Zwecke eingesetzt:

  • Die Gartenbewässerung
  • Den Betrieb unterschiedlicher Bewässerungssysteme wie Gartendusche, Rasensprenger oder Beregnern
  • Zur Befüllung von Schwimmbecken und Teichen
  • Zu deren Entleerung
  • Zum Abpumpen bei Überschwemmungen

Zwar bemängeln Kritiker immer wieder, dass eine Gartenpumpe Energie in Form von Strom oder Benzin verbraucht, allerdings lassen sich mit Ihnen viele hundert Euro im Jahr sparen, da Sie sich die Kosten für teures Leitungswasser sparen können.

Aber Achtung, im Bereich der Brunnenpumpen gibt es große Unterschiede, weswegen Sie sich vor dem Kauf einer solchen Pumpe umfassend über die verschiedenen Modelle informieren sollten. Detaillierte Informationen über die verschiedenen Pumpentypen finden Sie beispielsweise auf diesem Pumpen Vergleichsportal.

Doch worauf ist beim Kauf einer Gartenpumpe zu achten?

Grundsätzlich bestimmt der Einsatzzweck ein paar Kriterien, die die Gartenpumpe erfüllen sollte. Wieviel Wasser soll gefördert werden?? Wie hoch ist der Höhenunterschied zwischen Pumpe und der Wasseroberfläche? Welcher Druck muss aufgebaut werden? Wie hoch muss das Wasser gefördert werden? Welche Wassermengen soll die Pumpe befördern? Wo soll die Pumpe eingesetzt werden? Aus diesem Grund unterscheiden wir zwischen folgenden Kriterien:

  • Ansaughöhe
  • Förderhöhe
  • Leistung und Druck
  • Fördermenge
  • Antriebsart

Dabei bestimmt die Ansaughöhe lediglich den Höhenunterschied zwischen Wasseroberfläche und Pumpe. Bei der Förderhöhe kommt es darauf an, aus welcher Tiefe das Wasser hochgepumpt werden soll plus der Distanz zur Entnahmestelle. Hört sich erst einmal kompliziert an, ist es aber nicht (siehe www.gartenpumpen-test.com )

Neben der zu überwindenden Strecke ist es für Sie als Gartenbesitzer besonders wichtig, sich im Vorfeld Gedanken darüber zu machen, wieviel Liter Wasser Ihre Gartenpumpe in der Stunde fördern soll. Wenn Sie lediglich Wasser zur Bewässerung Ihrer Beete aus einer Regentonne entnehmen möchten, werden Sie wahrscheinlich mit einem Basismodell auskommen. Diese fördern rund 3.000 Liter Wasser in der Stunde. Für größere Einsatzzwecke wie einer Flächenbewässerung oder dem befüllen eines Schwimmbeckens reichen diese Einstiegsgeräte allerdings nicht.

Wichtig ist außerdem, dass die angegebene Leistung zur Förderhöhe passt. Als Faustregel können Sie folgendes nehmen: Je höher die Förderhöhe, desto höher sollte die Wattleistung der Pumpe sein. Gleiches gilt auch bei der die Bewässerung von Hanggrundstücken.

Zu guter Letzt spielt der Einsatzort Ihrer Gartenpumpe eine wichtige Rolle. Hiernach sollten Sie über die Antriebsart der Pumpe entscheiden. Wenn die Pumpe zweckgebunden genutzt wird und entsprechende Anschlüsse vorhanden sind, spricht nichts gegen den Einsatz einer Pumpe, die mit Strom angetrieben wird. Für mobile Einsätze und / oder die Anwendung in Gartenbereichen, die nur schlecht mit Strom versorgt sind, ist es eher ratsam auf eine Benzinpumpe zu setzen. Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile.

Gartenpumpe im Praxis Test: Benzin vs. Strom

Stromgartenpumpen gewährleisten eine kontinuierliche Laufzeit und gelten als leise. Dabei verfügen Sie aber über eine eher geringe Reichweite und sind immer an das Stromnetz gebunden.

Benzingartenpumpen hingegen gelten als Laut und müssen regelmäßig mit Benzin versorgt werden, damit sie durchlaufen. Ihr Vorteil ist, dass Sie von ihrem Einsatzgebiet her absolut flexibel sind, da Sie komplett unabhängig vom Stromnetz laufen.

Die verschiedenen Pumpenarten

Im Prinzip verrichten alle Gartenpumpen die gleiche Arbeit, doch teilweise auf recht unterschiedliche Art und Weise. Es gibt:

  • Verdrängungspumpen
  • Saugpumpen

Verdrängungspumpen, zu denen die sogenannten Kreisel- und Tauchpumpen gehören, setzen das Fördermedium in Bewegung und pumpen es so immer weiter. Allerdings besteht bei solchen Systemen schnell die Gefahr, dass Luft in den Förderkreislauf gerät und die Pumpe dadurch nicht mehr einwandfrei läuft. Deshalb sollten Verdrängungspumpen regelmäßig entlüftet werden. Häufig werden diese Pumpentypen in das Fördermedium eingetaucht und deshalb auch als Tauchpumpen bezeichnet. Verdrängungspumpen müssen vor jeder Inbetriebnahme vollständig mit Wasser gefüllt werden.

Selbstsaugende Gartenpumpe

Mittlerweile gibt es viele sogenannte selbstsaugenden Pumpen auf dem Markt. Allerdings sorgt dieser Begriff in der Praxis eher für Verwirrung, denn selbstsaugend sind solche Modelle auf keinen Fall. Der Vorteil der selbstsaugenden Pumpen ist, dass diese sich selbständig entlüften können. Dennoch müssen auch sie vor Inbetriebnahme mit Wasser gefüllt werden. Durch den Einbau eines Fußventils können Sie allerdings verhindern, dass die Pumpe vollständig ausläuft. Bei manchen Modellen ist ein solcher Einsatz jedoch nicht möglich, doch hier haben Sie die Möglichkeit ein Rückschlagventil vor die Pumpe zu setzen. Auch so verhindern Sie ein vollständiges Leerlaufen der Pumpe.

Das Hauswasserwerk

Eine besondere Art der Gartenpumpe ist das Hauswasserwerk. Ein solches kommt immer dann zum Einsatz, wenn Sie eine gleichbleibende Höhe an Wasserdruck erzielen möchten. Sie dienen zur Regenwasserversorgung des Haushaltes und sind für die einwandfreie Funktion der Waschmaschine etwa unabdingbar.

Die Gartenpumpe im Winter. Was ist zu beachten?

Gartenpumpe im Winter, eingefrorenAuch wenn so eine Gartenpumpe auf den ersten Blick ziemlich robust aussieht, im Winter hat Sie keinesfalls etwas draußen zu suchen. Zumal das auch schon beinahe überflüssig ist, da Sie Ihre Beete oder den Rasen im Winter wahrscheinlich sowieso nicht wässern. Da auch das Regenfass in den Wintermonaten abgelassen wird, ist der Pumpeneinsatz im Winter völlig ohne Sinn. Spätestens mit den ersten Bodenfrösten sind somit einige Arbeiten nötig.

 

 

Brunnenpumpen

Bei den Brunnenpumpen ist es so, dass die Förderpumpe tief unten im Schacht in das Fördermedium eingetaucht ist. Wenn Sie ein Einfrieren der Pumpe ausschließen können (abgedeckter, bzw. verschlossener Brunnenschacht), dann reicht es, wenn Sie die Förderleitungen abklemmen und diese den Winter über wegräumen. So kann gefrorenes Wasser den Förderleitungen keine Schäden zufügen.

Brunnen im Pumpenhaus

Falls Sie Ihre Gartenpumpe in einem sogenannten Pumpenhaus untergebracht haben, reicht es normalerweise auch aus, wenn Sie die Pumpe von den Förderleitungen trennen und diese frostfrei verstauen. Das Pumpenhaus sollte vorsorglich mit Styropor und / oder Glasfaserwolle ausgekleidet werden, damit die Pumpe über den Winter keinen Schaden nimmt.

ACHTUNG: Bei den selbstansaugenden Typen verhindert das Fuß- beziehungsweise das Rückschlagventil, dass die Pumpe komplett leerläuft. Hier sollte das Wasser allerdings komplett entfernt werden!

Für alle freistehenden Pumpen gilt, dass diese den Winter über besser an einem frostfreien Ort gelagert werden und erst wieder im nächsten Frühjahr eingesetzt werden sollten. Bei festen Installationen ist dies schon einmal sehr schwer. Im äußersten Notfall können Sie hier auch versuchen, die Pumpe über die entsprechenden Anschlüsse leerlaufen zu lassen und sie mit Glaswolle und anderem Dämm-Material sicher über die kalten Monate zu bringen. Allerdings übernehmen wir für diese Vorgehensweise keinerlei Gewähr.

Wo soll ich meine Gartenpumpe kaufen?

Mittlerweile können Sie eine Gartenpumpe nahezu überall kaufen. Egal ob im Baumarkt, beim Fachhändler oder teilweise sogar in Discountern und natürlich im Internet. Sicherlich ist die Beratung durch einen Fachhändler besonders wertvoll. Allerdings geht dieser Umstand auch ganz schön ins Geld. Falls Sie zu den Menschen gehören, die vielleicht gerne den ein oder anderen Euro sparen möchten (oder müssen), dann bietet Ihnen das Internet eine riesige Auswahl an gängigen Gartenpumpen zu erschwinglichen Preisen. Doch auch hier sollte das Qualitätsattribut „Made in Germany“ nicht fehlen, denn eine Pumpe sollte nach Möglichkeit viele Jahre halten. Und hierfür stehen deutsche Hersteller. Besonders wichtig: Achten Sie beim Kauf auf das GS Kennzeichen. Dieses steht für geprüfte Sicherheit und sichert Ihnen die Einhaltung aller wichtigen Sicherheitsstandards zu. Besonders bei Pumpen, wo Elektrik auf Wasser trifft, ist hier ein besonderes Auge drauf zu werfen.

Bild: pixphoto / 123RF Lizenzfreie Bilder

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