Aufsitzrasenmaeher & Rasentraktor Ratgeber- Worauf kommt es beim Kauf an?

Welcher Gartenbesitzer träumt nicht von dem perfekt geschnittenen Rasen? Doch damit das Grün im Sommer auch gepflegt aussieht, müssen Sie neben einer Menge Zeit auch einiges an Muskelkraft investieren, damit Ihr Rasen jederzeit perfekt aussieht. Zumindest dann, wenn Sie noch mühsam mit einem Schieberasenmäher mähen.

Doch nicht nur körperlich kann das mähen im Sommer an manchen Tagen zu einer wahren Herausforderung werden, oftmals fehlt es uns einfach an Lust und Zeit diese lästige Gartenarbeit zu erledigen. Da der Mensch schon immer äußerst kreativ war, wenn es darum ging, bestehende Aufgaben zu erleichtern, ist es nicht verwunderlich, das gerade in den vergangenen Jahren Rasenmähroboter immer beliebter geworden sind. Doch auch diese Systeme haben ihre Nachteile und eignen sich oftmals nur für kleinere Gärten. Besitzer eines großen Gartens sind deshalb häufig besser mit dem Kauf eines Aufsitzrasenmähers beraten.

Das Beste daran: Rasenmähen mit einem Aufsitzrasenmäher macht auch noch richtig Spaß- Egal ob jung oder alt, Männlein oder Weiblein, mit einem Rasentraktor kann jeder die sonst so anstrengende Rasenpflege schnell und leicht verrichten.

Ab wann lohnt sich die Anschaffung eines Aufsitzmähers?

Wenn Sie über die Anschaffung eines Rasentraktors nachdenken, sollte Ihr Garten idealerweise eine Rasenfläche zwischen 500 und 2.000m² aufweisen. Die abzufahrende Fläche sollte dabei klar strukturiert sein und eher selten von Hindernissen wie Beeten und Obstbäumen unterbrochen sein. Außerdem sollte das Grundstück keine sehr starken Neigungen aufweisen, da es ansonsten schnell gefährlich werden kann.

Schon vor dem Kauf sollten Sie unbedingt bedenken, dass Ihr Aufsitzmäher eine entsprechende Unterkunft benötigt und sowohl im Sommer als auch im Winter bei Nichtgebrauch wetterfest eingelagert werden sollte. Hierfür eignen sich eine Garage oder ein Schuppen am besten.

Rasenmäher Vergleich – Aufsitzrasenmäher vs. Schiebemäher

Rasenmäher im Vergleich mit Rasentraktor Bereits ab einer Rasenfläche von etwa 100m² kann es sehr mühsam werden, das Grün mit einem Hand- oder Schieberasenmäher zu stutzen. Besonders dann, wenn der Rasenmäher über keinen eigenen Antrieb verfügt, können Sie sich vorstellen, dass das Rasenmähen so schnell zu einem wahren Kraftakt werden kann. Vor allem dann, wenn das Grundstück Steigungen aufweist. Auf einen Aufsitzmäher steigen Sie auf, starten den Motor und haben bei der Gartenarbeit sogar noch Spaß. Im weiteren Abschnitt erklären wir Ihnen deshalb, welche Punkte Sie beim Rasenmäherkauf beachten sollten, damit Sie möglichst viel Freude an Ihrem Rasentraktor haben.

Schieberasenmäher gibt es vielen verschiedenen Ausführungen. Manche Systeme arbeiten mit einem Benzinmotor, wieder andere laufen über einen Akku oder über einen Stromanschluss. Das kann – je nach Gegebenheiten – schnell zu einem Problem werden. Da wir uns in diesem Beitrag ausschließlich mit den Aufsitzmähern beschäftigen möchten, können Sie bei weiteren Anbietern weiterlesen, falls Ihre Wahl auf einen Schieberasenmährer fallen soll. Bei http://rasenmaeher-kaufen.net haben wir einige wertvolle Informationen zu diesem Thema für Sie gefunden.

Was ist beim Kauf eines Aufsitzmähers zu beachten?

Zuerst einmal sei gesagt: Nicht der größte Rasentraktor ist auch der beste. Denn die Größe allein sagt nichts über seine Leistung aus. Wichtig ist, dass die Leistung an die gegebenen Umstände angepasst wird. Fällt die Größe Ihres Grundstücks vergleichsweise klein aus, kann ein hochmotorisierter Aufsitzmäher unter Umständen sogar Schaden nehmen, da er nicht soweit benutzt wird, wie seine Bauweise es üblicherweise erfordert.

Die Schnittbreite

Ein sehr wichtiges Kriterium bei der Anschaffung eines Aufsitzmähers ist dessen Schnittbreite. Kleinere Modelle fangen bei einer Schnittbreite von 55cm an und gehen bis etwa 100cm. Hier gilt es aufzupassen und vorab zu klären, mit welcher Schnittbreite Sie auch in kleinere Gartenecken gelangen, damit Sie Restarbeiten auf ein Minimum reduzieren können und nicht mühevoll alle Ecken und Kanten mit einem Rasentrimmer nacharbeiten müssen.

Das Schneidwerk

Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Platz um das Messer ausreichend groß ist, damit das Schnittgut nicht den Mäher verstopft. Besonders bei noch feuchtem Gras kann das nämlich sehr schnell passieren, wenn um das Messer herum nur wenig Raum zur Verfügung steht.

Die Schnitthöhenregulierung

Achten Sie beim Kauf darauf, dass sich die Schneidhöhe ganz bequem aus der Sitzposition heraus regulieren lässt. Auch wenn das auf den ersten Blick kein großes Auswahlkriterium für Sie darstellt, Sie werden sich ärgern, wenn Sie diesen Tipp nicht vorab beherzigen.

Der Rasenauswurf

Viele Rasentrecker werden mit einem Fangkorb ausgeliefert, der das Schnittgut aufnimmt. Doch besonders in den heißen Sommermonaten ist es nicht verkehrt, das geschnittene Gras liegen zu lassen, da es einerseits als Dünger für die darunterliegende Fläche dient, zum anderen verhindert es, dass der Boden schnell austrocknet. Außerdem ist der Fangkorb sehr schnell voll und Sie verbringen oftmals mehr Zeit damit, das Ding zu leeren, als dass Sie auf Ihrem Mäher sitzen.

Spätestens hier stellt sich die Frage, welche Art des Rasenauswurfs es sein soll. Entweder:

  • Heckauswurf
  • Frontsichelmäher
  • Seitenauswurf

Die Begriffe Seiten- und Heckauswurf sind mehr oder weniger selbsterklärend. Der Vorteil von Rasenmähern mit Heckauswurf ist, dass diese sich fast immer nachträglich mit einem Fangkorb ausstatten lassen und dieser sich in fast allen Fällen aus der Sitzposition leeren lässt. Anders als bei Rasentraktoren mit Seitenauswurf. Hier müssen Sie – falls ein Fangkorb vorhanden ist – meistens absteigen um diesen zu entleeren. Außerdem sollten Sie beachten, dass Mäher mit Seitenauswurf einen größeren Wendekreis haben als die Modelle mit Heckauswurf.

Frontsichelmäher eigenen sich hervorragend für Gärten mit vielen Hindernissen wie Bäume und Sträucher. Da das Messer vorne liegt, kommen Sie viel besser unter die Hindernisse. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie das Gras vor dem Mähen nicht platt fahren und es so zu sehr schönen Schnittergebnissen kommt.

Die Motorenleistung

Normalerweise läuft ein handelsüblicher Rasentrecker mit einem einzylindrigem Motor. Die Motorenleistung sollte aber dennoch stark genug sein, um Ihren Ansprüchen gerecht zu werden. Deshalb sollten Sie bereits beim Kauf überlegen, in welchem Maße Sie den Trecker einsetzen möchten. Haben Sie viel Gefälle in der Mähfläche? Soll der Mäher auch im Winter zum Einsatz kommen und Schnee räumen? Wollen Sie nur mähen oder unter Umständen auch mal einen Anhänger mit dem Rasenmäher ziehen?

Die Sitzposition

Dieser Punkt wird bei dem Kauf eines Aufsitzmähers oft nicht bedacht. Gerade sehr große oder sehr kleine Personen können so schnell Rückenschmerzen oder lahme Beine bekommen, wenn der Rasentrecker nicht zur Größe seines Fahrers passt. Deshalb sollten Sie schon vor dem Kauf darauf achten, dass ich die Sitzposition nach Belieben verstellen lässt.

Optionale Zubehörteile für Aufsitzrasenmäher

Mit einem Aufsitzmäher können Sie nicht nur Rasenmähen. Durch zahlreiches, optional erhältliches, Zubehör lässt sich die Funktion eines Aufsitzmähers schnell und einfach verändern. So können Sie beispielsweise mit der Installation des entsprechenden Zubehörteils Ihren Rasen vertikutieren und Mulchen. Dies zählt mittlerweile schon zu den klassischen Funktionen eines Aussitzmähers. Etwas besonderer sind da schon Aufsätze zum kehren oder schneeschieben und selbst zum Versprühen von Düngern und / oder Unkrautmitteln.

Vorteile eines Aufsitzrasenmäher

Eines liegt ganz klar auf der Hand. Mit einem Aufsitzmäher können Sie:

  • Schneller mähen
  • Effizienter mähen
  • Strengen sich körperlich kaum an

Darüber hinaus lässt sich ein Aufsitzmäher schnell umfunktionieren und dient so mit dem richtigen Zubehör auch als:

  • Vertikutierer
  • Rasenbelüfter
  • Mulcher
  • Caddy
  • Kehrmaschine
  • Schneeschieber
  • Rasendünger

Was kostet ein Aufsitzrasenmäher?

Instandhaltung & Wartung von einem AufsitzrasenmäherDie Anschaffung eines Aufsitzmähers ist auf den ersten Blick gesehen nicht gerade günstig. Einsteigermodelle gibt es bereits ab 900€, die Preise können aber je nach technischer Ausstattung weit in die tausende gehen. Hinzukommt, dass der Mäher regelmäßig gewartet werden muss. Nur so lässt sich seine Funktionstüchtigkeit gewährleisten. Neben einer regelmäßigen Ölung und Schmierung kommen Kosten für Zündkerzen, abgenutzte Messer, Reifen usw. hinzu. Falls Sie solche Arbeiten nicht selbst übernehmen können, müssen Sie hierzu einen Fachbetrieb aufsuchen, was die Frage aufwirft, wie das Gerät zu dem entsprechenden Techniker kommt. Während Sie einen einfachen Schiebemäher vielleicht noch im Auto zum Fachbetrieb Ihres Vertrauens transportieren können, ist dies mit einem Aufsitzrasenmäher ein etwas Schwierigeres Unterfangen.

Rasentrecker mieten oder gebraucht kaufen?

Von der Miete oder dem Gebrauchtkauf eines Aufsitzmähers möchten wir hier ausdrücklich abraten. Besonders beim Gebrauchtkauf können Sie schnell ein böses Erwachen erleben. Mit wirklich viel Pech geht Ihnen der Mäher schon nach kürzester Zeit kaputt und Sie haben viel Geld in den Sand gesetzt. Es sei denn, Sie kaufen ein geprüftes Gebrauchtgerät bei einem Fachhändler. Da solche Händler allerdings meistens nur Geräte von Premiummarken ankaufen und Ihren Käufern eine Gewährleistung geben müssen, werden Sie hier nicht unbedingt viel Geld sparen.

Ähnlich verhält es sich bei der Miete. Der Preis für einen Aufsitzrasenmäher liegt hier bei etwa 25 Euro und mehr für 4 Stunden. Hinzu kommen die Kosten für den An- und Abtransport, sowie einer Kaution, die Sie in der Regel vorstrecken müssen.

Ein guter Aufsitzmäher kann bei entsprechender Pflege gut 20 Jahre und mehr halten. Rechnen Sie sich nun einmal aus, wie häufig Sie einen Mäher leihen müssen, und ab wann sich der Kauf doch lohnt. Das geht sehr schnell.

Falls Sie sich trotzdem für ein Mietgerät entscheiden sollten finden Sie in Mietportalen  oder Baufachmärkten ein passendes Gerät.

Fazit

Aufsitzrasenmäher sind sehr gut geeignet für mittelgroße bis große Gärten. Sie erledigen Ihre Arbeit zuverlässig und präzise. Zwar sind Sie in der Anschaffung deutlich teurer als ein handelsüblicher Schieberasenmäher, aber sie machen auch um ein vielfaches mehr Spaß. Und das ist ja schließlich das, was mir uns wünschen. Arbeit die Spaß macht!

Wenn Sie also den Platz bereitstellen können, den ein Aufsitzmäher während des gesamten Jahres benötigt, dann sollten Sie unbedingt über die Anschaffung eines solchen nachdenken.

 

 

 

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